Religiöse Diskriminierung

Definition

Religiöse Diskriminierung ist die unzulässige Ungleichbehandlung von Nicht- oder Andersgläubigen.

Unsere Gesellschaft wird vielfältiger und unterschiedliche Religionen und Kulturen treffen aufeinander. Dass dies nicht immer reibungslos geschieht, ist ein normales gesellschaftliches Phänomen.  Diese Vielfalt ist jedoch ein Fakt und muss aktiv gestaltet werden. Gesellschaftliche Spannungen basieren mitunter auf der mangelnden Kommunikation zwischen den Gruppen oder Religionen. Dies manifestiert sich mitunter in der Ausgrenzung und Diskriminierung von religiösen Gruppen.

So können beispielsweise interne Vorgaben der christlichen Kirchen Mitarbeiter_innen wegen ihrer Lebensführung benachteiligen. Gleichermaßen sehen sich Konfessionslose Nachteilen beim Zugang zu Beschäftigung bei konfessionellen Arbeitgeber_innen ausgesetzt. Wenn ein_e Nicht- oder Andersgläubige_r wegen seiner_ihrer Nicht- oder Andersgläubigkeit ungleich behandelt wird, liegt laut Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz eine religiöse Diskriminierung vor.

In diesem Dossier erhalten Sie einen Überblick, in welchen Bereichen religiöse Diskriminierung erlebt wird. Es werden die Rechtsgrundlagen  zum Thema religiöse Diskriminierung dargestellt, einige ausgewählte Gerichtsurteile aufgeführt und weiterführendes Infomaterial angeboten.

Hier finden Sie das Dossier zum Ausdrucken.

Wir danken Anne Schultheis für die Erstellung des Dossiers.

© Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. 2011